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Elterngeld bei Frühgeburt

Kommt euer Kind mindestens 6 Wochen vor dem errechneten Termin, gibt es zusätzliche Monate Basiselterngeld: 1 bis 4, je nachdem, wie früh. Gib Termin und Geburtsdatum ein.

Schritt 1 von 2

Oben der Termin aus dem Mutterpass, darunter das Geburtsdatum.

Zusätzliche Monate

Mindestens 6 Wochen vor dem Termin gibt es 1 Monat Basiselterngeld zusätzlich, ab 8 Wochen 2, ab 12 Wochen 3 und ab 16 Wochen 4. Basiselterngeld gibt es dann entsprechend länger, bis zum 15. bis 18. Lebensmonat.

Gleichzeitig und Mutterschutz

Nach einer Frühgeburt dürft ihr beide länger gleichzeitig Basiselterngeld nehmen. Bei einer Frühgeburt im medizinischen Sinn (laut Ärztin oder Hebamme, zum Beispiel unter 2.500 Gramm) dauert der Mutterschutz 12 statt 8 Wochen; dazu kommen die Tage, die vor der Geburt gefehlt haben, höchstens 6 Wochen. Daten zeigt der Mutterschutzrechner.

Was die Elterngeldstelle braucht

Den errechneten Termin aus dem Zeugnis der Ärztin oder Hebamme und das Geburtsdatum. Die zusätzlichen Monate beantragt ihr mit dem normalen Elterngeld-Antrag.

Häufige Fragen

Wie viele zusätzliche Monate gibt es bei einer Frühgeburt?

Je nach Wochen vor dem Termin 1 bis 4 Monatsbeträge Basiselterngeld: ab 6, 8, 12 und 16 Wochen.

Ab wann zählt ein Kind als Frühgeburt?

Fürs Elterngeld zählt der Abstand zum errechneten Termin: mindestens 6 Wochen. Für den längeren Mutterschutz zählt die ärztliche Einschätzung, zum Beispiel ein Geburtsgewicht unter 2.500 Gramm.

Verlängert sich auch ElterngeldPlus?

Die zusätzlichen Basis-Monate lassen sich wie die anderen in Plus tauschen. Plus und Bonus enden aber wie sonst spätestens mit dem 32. Lebensmonat.

Dürfen wir nach einer Frühgeburt beide gleichzeitig Basis nehmen?

Ja. Nach einer Geburt mindestens 6 Wochen vor dem Termin gilt die sonstige Grenze von einem Monat nicht.

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